EST verabschiedet Helmut Wehner und Hans von Przychowski

Bei der – mittlerweile schon traditionellen – EST- Weihnachtsfeier am 19.12.2013 wurden Helmut Wehner und Hans von Przychowski, zwei langjährige Mitarbeiter, verabschiedet. Sie hatten sich bereits vor einigen Monaten zurückgezogen, teils aus gesundheitlichen Gründen aber auch weil sie der Meinung waren, dass man in ihrem Alter (achtzig Jahre und darüber) nicht mehr unbedingt auf Dächer steigen muss und auch für andere grobe Tätigkeiten ruhig mal die Jüngeren ranlassen sollte.

Hans, der mit seiner Frau Anne vor mehr als drei Jahrzehnten zu den Läufern stieß, ist bis heute fit und aktiv.  Er sieht nicht anders aus als vor dreißig Jahren (vielleicht etwas grauer), besucht noch regelmäßig Gymnastikkurse im MTV und hätte aufgrund seiner körperlichen Konstitution sicher auch noch weitermachen können. Andererseits kann man nach mehr als 15 Jahren Zugehörigkeit  (zunächst Jung Senioren Gruppe, später EST) mit gutem Gewissen aufhören und sich um den eigenen Garten kümmern.

Helmut Wehner, auch er von Anfang an dabei, hatte nicht ganz soviel Glück: Der ehemalige begeisterte Bergsteiger war von Beginn an Mitglied des MTV-Fitnessstudios, hat sogar eine Trainer-Ausbildung absolviert und übernahm gelegentlich die Studio-Aufsicht. Hier vermissen ihn nicht nur die Studio Besucher, sondern vor allem die vielen Pflanzen um die er sich beinahe rührend kümmerte. Es gehörte irgendwie dazu, wie er sich mit „seiner“ Gießkanne durch den Raum schlängelte, hier und da für einen kurzen Plausch unterbrach, um dann wieder an einer der vielen Maschinen seine Quadrizeps oder Adduktoren zu bearbeiten .

Nun ist es wohl leider so, dass man im Alter häufig mit Einschränkungen leben muss. Ganz  normal, dass man seinen Rücken, die Gelenke spürt, dass die Augen schlechter werden usw.

Dramatischer wird es, wenn man es wie in seinem Fall, mit einer ernsthaften neurologischen Erkrankung zu tun bekommt: Seit nunmehr zwei Jahren muss sich Helmut Wehner mit Parkinson auseinander setzen – und dies ist nun eine Herausforderung die man kaum bestehen kann.  Bleibt ihm nur zu wünschen, dass er trotz der körperlichen Einschränkungen, seine positive Art und seine Lebensfreude nicht verliert.

Die Kameraden des EST wünschen beiden „Aussteigern“ für die Zukunft alles Gute.