Kurioses Nicht-Tor im Aufstiegsspiel

Die Hockeyherren haben den ersten großen Rückschlag im Aufstiegsrennen zu verzeichnen. Beim Topspiel in Wiesbaden muss sich der Oberligist mit 4:2 geschlagen geben. Rückstand auf Tabellenführer Wiesbaden beträgt nun schon 4 Punkte.

Bestens vorbereitet und in bestechender Form waren die Kronberger am vergangenen Sonntag angetreten, dennoch mussten sie sich bereits nach 3 Minuten von der 1:0-Blitzführung der Wiesbadener per Strafecke erholen. Nach 8 gespielten Minuten konnte Maxi Burck die erste Abwehrlücke der Rheinhessen nutzen und schob durch die Beine des Torwarts zum zwischenzeitlichen Ausgleich ein. Die Antwort der Mannschaft aus Wiesbaden ließ jedoch nicht auf sich warten, folglich stand es bereits nach zehn weiteren Minuten 2:1 für den Gegner der Kronberger. Direkt nach dem Seitenwechsel gelang es Ben Schweighöfer per Flachschlenzer aus spitzem Winkel zum wiederholten Ausgleich einzunetzen. „In der darauffolgenden hektischen Phase der Begegnung habe man das Kombinationsspiel sowie klare Manndeckung vermissen lassen,“ resümierte der stellvertretende Trainer Sönke Nissen, „folglich gingen die beiden weiteren Treffer sowie der Sieg des Gegners auch in Ordnung.“

Proteste wurden jedoch bei einer umstrittenen Schiedsrichterentscheidung laut: Nach Abwehr eines Torschusses durch den Wiesbadener Torwart sprang die Kugel von der Schulter eines Abwehrspielers der Rheinhessen zum vermeintlichen 3:3-Ausgleich ins Tor. Der Schiedsrichter wartete den Vorteil nicht lange genug ab und entschied Bruchteile vor dem Tor auf Strafecke für Kronberg. Trotz Einsicht des Referees hatte diese Entscheidung weiter Bestand, die Strafecke für Kronberg verpuffte. „Trotz dieser unglücklichen Situation, gehe es jetzt darum die theoretische Restchance zu bewahren und die Saison erfolgreich zu beenden“, so Trainer Markus Bäder, “Man werde sich im Training nun voll und ganz auf das Auswärtsspiel in Kassel (Sa, 25.Mai) fokussieren.“