„Weltrekordversuch“ beim Berlin-Marathon … und der MTV war dabei

hans-peterAm Sonntag startete rbb-Inforadio beim Berlin-Marathon 2016 einen Rekordversuch. 42 Läufer (jeder lief 1000 Meter) wollten in einer Teamstaffel die Zeit der weltbesten Läufer knacken. Das hat nicht ganz geklappt. Zwar haben die Läufer mit 2:07:08 Stunden eine tolle Zeit erreicht und den Deutschen Rekord unterboten, doch der Sieger Kenenisa Bekele aus Äthiopien war schneller. Hans-Peter Schliemann hat bei der Inforadio-Marathonwette mitgemacht und ist als einer von 42 Läufern gestartet. Hier sein Bericht:

Auf der Jagd nach dem Weltrekord: Die Inforadio-Marathonwette 2016

Für mich war es trotz des verpassten „Weltrekords“ ein tolles Erlebnis. Ich habe sehr viele ambitionierte Läufer im Alter von 14 bis 53 kennengelernt. Gleichzeitig haben wir den großen Berlin-Marathon und die mediale Präsentation im Inforadio, rbb-Fernsehen und auch online mit einem Blick hinter die Kulissen aus einer ganz anderen Warte sehen können und waren gleichzeitig selbst Teil des Geschehens. Meine 1.000m (zwischen Kilometer-Marke 5 und 6) konnte ich bereits vor dem Start des großen Läuferfeldes absolvieren und war froh über den Radfahrer an meiner Seite und das Begleitfahrzeug hinter uns, denn schnelle Handbiker kamen von hinten, sodass ich teilweise an der Seite laufen musste. Meine Leistung, die ich noch am 7. September im Wettkampf mit 2:59 Minuten erreichte, konnte ich auch hier wieder abrufen. Die Wechsel mit Übergabe des Staffelholzes haben gut funktioniert.

Später habe ich die Staffel am Ende der Strecke noch anfeuern können und bin dann zum vereinbarten Treffpunkt beim Inforadio-Stand am Gendarmenmarkt gegangen. An diesem Sammelpunkt habe ich alle Staffel-Teilnehmer getroffen, die es auch einrichten konnten, dahin zu kommen. An der Marathon-Strecke, etwa bei Kilometer 40,5, konnten wir dann die Weltspitze und das weitere Marathonfeld anfeuern. Dort gab es Radio- und Fernsehinterviews live sowie Gruppenfoto und Nachlese im Kreise der Läufer und Organisatoren. Für den rbb war es ein netter zusätzlicher Aspekt in der ausgedehnten Berichterstattung über den großen Berlin-Marathon und ein großer Dank geht an alle diese Beteiligten sowie auch den Veranstalter, der uns in diesem Jahr sehr viel Freiraum gab.