Flowtrail-Teststrecke genehmigt; Bautag am 6. September

Das Warten hat ein Ende!

Das Thema „Legale Mountainbikestrecke“ kursiert nun schon eine Weile rund um den Feldberg herum, manchmal wurde lauter darüber gesprochen, manchmal wurde es leiser um dieses Thema.

Eine Gruppe von Vereinen (DIMB, Gravity Pilots, MTV Kronberg) und Bikern hat sich bereits vor 2 Jahren zusammengeschlossen, um legale Flowtrails am Südhang des Feldbergs zu genehmigen. Nun sagt man ja, man solle nicht groß über ungelegte Eier sprechen, demnach wurde das Thema nach Außen hin nicht besonders publik gemacht – wir bitten im Nachgang um Verständnis, für den Projektfortschritt war das aber die beste Vorgehensweise.

Zunächst wurden Präsentationen vor Behörden und Naturpark Taunus gehalten, Ideen ausgetauscht und Ansätze diskutiert. Es begann bei Grundsätzlichem, dem Warum und Wofür, und endete nun bei ganz konkreten Ausarbeitungen, Streckenvorstellungen und einigen Begehungen im Wald.

Unter Federführung des Naturpark Taunus wurden Gesprächsrunden mit den Beteiligten organisiert und moderiert: Hessenforst, die UNB, Umweltverbände, die Landeigentümer usw. waren in die Planung des Vorhabens eingebunden. Relativ schnell wurde dabei klar, dass ein Flowtrail am Südhang des Feldbergs im Hinblick auf verschiedenen Probleme eine sinnvolle Lösung darstellen würde, welche auch als gute Ergänzung zur in der Planung befindlichen DH Strecke am Nordhang durch den Verein Woffm, gesehen werden kann.

Klar ist auch, dass sich so ein Streckenprojekt nicht von heute auf morgen umsetzen lässt. Alleine die unzähligen ehrenamtlichen Arbeitsstunden für den Bau verbrauchen viel Zeit. Uns fiel es daher leicht, einem ersten Kompromiss zuzustimmen, der ein knapp 500 m langes Probestück ab Windeck in Richtung Fuchstanz vorsieht. Dabei können sich alle Beteiligten (wir als Organisator und Bauherr, die UNB, Hessenforst, etc.) an ein solches Projekt herantasten und ggf. erforderliche Korrekturen oder Verbesserungen vorsehen. Vertrauen auf beiden Seiten musste auch wachsen, und so soll es auch mit dem Projekt laufen.

In Zukunft stellen wir uns vor, dass das Probestück nur ein kleiner Teil eines wesentlich längeren Flowtrails vom Feldberg bis zur Hohemark sein soll. An diesem Projekt werden wir weiter mit voller Energie arbeiten! Unser Ziel ist dabei ein legaler, Spaß und Flow bringender Trail, mit einigen Anliegern, aber auch Wurzeln und offenen Kurven, spaßigen Sprüngen – und das alles für alle MTBler frei nutzbar.

Nun sind wir soweit! Wir dürfen beginnen!

Die Genehmigung der UNB liegt vor.
Der Nutzungsvertrag mit Hessenforst ist unterschrieben und
eine Versicherung der Anlage wurde bereits abgeschlossen (Versicherungsnehmer ist der Verein Gravity Pilots, welcher offiziell als Bauherr auftritt).

Was jetzt noch fehlt, ist der Trail selbst. Und dazu möchten wir jetzt am Samstag, dem 06.09.2014 um 11:00 Uhr einladen. Treffpunkt ist der Parkplatz am Windeck, von dort soll der Trail parallel zum Forstweg in Richtung Fuchstanz angelegt werden.

Wir freuen uns gerne über aktive Mithilfe, Unterstützer und Anpacker(innen)!

Es wartet genug schweißtreibende Arbeit auf uns, auch wenn es sich zunächst um das Probestück handelt. Hibike unterstützt das Vorgehen und hat bereits tief dafür in die Tasche gegriffen und Werkzeug für das Vorhaben gekauft, so dass nicht jeder selbst etwas mitbringen muss (könnt ihr natürlich trotzdem machen, wenn ihr damit verwachsen seid).

Ein paar ehrliche Worte noch zum ersten Bautag:

Wir können nicht einschätzen, wieviele Leute am Samstag dort oben Aufschlagen werden. Es ist der erste Tag und alles muss sich natürlich noch einspielen und finden. Es kann also sein, dass man vielleicht mal auf Ansagen warten muss oder nicht direkt eine Antwort auf brennende Fragen bekommt. Auch Mittagsverpflegung konnten wir noch keine organisieren (ergo: Selbstverpflegung!). Daher hoffen wir diesbzgl. auf Verständnis, Geduld und etwas Nachsicht.
Für den Abschnitt gibt es zudem einen genehmigten Plan mit Elementen und Do’s and Dont’s (Auflagen). Wir müssen uns daran sehr strikt halten, was für die weiteren Schritte extrem wichtig ist! Dafür gibt es einige Ansprechpartner vor Ort, die wissen was gemacht werden muss bzw. darf.