So schön war die Kitefreizeit 2018!

Immer sideshore, viel Sonne im Gesicht und Eeeeriiikaaaa am Start… alles bestens!!!

Um 6.45 Uhr am ersten Feriensamstag aufstehen – man könnte meinen, irgend etwas läuft da schief. Weit gefehlt, eher keine Sekunde verschwenden, um in das Ferienziel zu gelangen. Nach der erfolgreichen Kitefreizeit 2017, ging es auch dieses Jahr wieder mit den Kleinbussen des MTV Kronberg und TSV Ginsheim nach Oostvoorne an die holländische Nordseeküste. Ohne jegliche Vorkommnisse, dafür aber mit einem Wohnwagen ab Köln an der Anhängerkupplung, verlief die Fahrt völlig entspannt. Ein Teil der Gruppe kannte das Ziel bereits und so erwachten umgehend Heimatgefühle beim Anblick des Lamborghini-Gokarts auf dem gepflegten Campingplatz.

Die Ausstattung war wie gewohnt auf Glamping-Niveau: feste Betten in den mannshohen Zelten und dazu Stromversorgung mit Nachttischlampe, alles bestens. Auch die Kiteschule am Platz hatte aufgerüstet. Es gab eine Vielzahl neuer Kites für die Teilnehmer in dem neuen, großzügigen Ausleihhäuschen. Nach den üblichen ersten logistischen Aufgaben, wie der Anprobe der Neoprenanzüge – nicht immer ganz frei von Akrobatik – und der Ausleihe des restlichen Equipments ging es am Sonntag Morgen direkt an den Strand, wo die Anfänger von den Kitelehrern in die Grundlagen des Kitesurfens eingewiesen wurden, etwas, was bei diesem Sport unverzichtbar ist.

Der zweite Tag war leider so flau, dass an kiten nicht zu denken war, aber an Langeweile ebenso wenig: Mit Longboards, Stand-Up-Paddle Board, Football, Frisbee und Stickball ging es, vorbei an einem Teil der gigantischen Rotterdamer Hafenanlage an den Strand von Oostvoorne, nahe einem Naturschutzgebiet gelegen. Die Truppe erregte sogar unter den lokalen Seehunden Aufsehen und so begleitete ein neugieriger Seehund eine ganze Weile zwei Stand Up Paddler, während in großem Abstand die Containerschiffe im Hintergrund gemächlich vorbeizogen. Die Verwunderung war sicherlich gegenseitiger Natur. Es sollte Gott sein Dank bei diesem einzigen kitefreien Tag bleiben. Fünf von sechs möglichen Kitetagen sind eine großzügige Ausbeute.

Der Wind kam zwar meistens erst gegen Mittag auf, aber vier bis fünf Stunden im und am Wasser zehren so sehr an der Energie, spätestens wenn das Kreuzen gegen den Wind noch nicht so gut klappt und man mit dem Kite in der Luft etwa 1 Kilometer den Strand entlang läuft. So wie die Bräune aller über die Tage zunahm, so entwickelten sich auch die Kiteskills. Für die Anfänger gab es an einem windruhigen Morgen die obligatorische theoretische Prüfung nach Einweisung, die alle bestanden und ihr offizielles VDWS Kite-Zertifikat bekamen. Die anderen versuchten immer sicherer Höhe zu gewinnen, Wenden zu fahren und sogar Sprünge zu üben.

Gegen Mitte der Fahrt tauchte ein Name vermehrt auf dem Campingplatz und am Strand unter den Teilnehmern auf, es war Eeeeriiikaaaa… gesehen hat sie leider niemand, aber sie war eine loyale für Lacher sorgende Begleiterin bis zum Ende der Fahrt, auch den Müttern sei Dank!
Tim, der Leiter der Kiteschule war auch gleichzeitig unser Gastgeber und verpflegte uns wie gewohnt mit allerlei leckeren Sachen vom Grill und dieses Jahr sogar mit exzellenter Pizza aus dem Holzofen, die alle selbst formen und belegen konnten.

Das eher magere Abschneiden der Nationalelf war kein Hindernis, sich weitere Spiele im Wechsel mit Karaoke und Filmen an den Abenden anzuschauen, aber bei Tagesende landeten doch einige einfach erschöpft am Lagerfeuer auf dem Platz oder auch einmal direkt am Strand mit einem sehr beeindruckenden Sonnenuntergang bei Marshmellows und offenem Feuer.

Es war auch dieses Mal eine wunderbare Zeit in Holland!!! Dennis, Luis und Jan wünschen Euch noch sonnig windige Sommerferien und hoffentlich bis zum nächsten Jahr!

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