Ironman 70.3 European Championship in Wiesbaden: WM-Ticket für Michael Böhler

Sparkassen Finanzgruppe IRONMAN 70.3 European Championship

Der Saisonhöhepunkt war für Michael Böhler in diesem Jahr klar auf die Ironman 70.3 European Championship in Wiesbaden ausgerichtet. Nachdem er bei den ersten Testrennen im Frühjahr mit seinen Ergebnissen noch nicht so ganz zufrieden war, hatte er die Trainingsschwerpunkte nochmal angepasst und konnte im Sommer an seinen Wettkampfzeiten sehen, dass die Modifizierungen angeschlagen hatten. Mit einigen Top-Ergebnissen wie zuletzt dem Sieg über die Sprintdistanz beim Frankfurt City Triathlon im Gepäck ging er die Woche vor dem Rennen mit Vorfreude und großen Erwartungen an. Aber wie es dann manchmal so kommt…

Mission not completed

Michael Böhler

Schon die ganze Woche vor dem Rennen hatte sich eine Erkältung angebahnt, am Samstag und in der Nacht zum Sonntag gesellten sich noch ganz leichte Halsschmerzen dazu. Super! „Bis kurz vor dem Start war ich echt am zweifeln, ob das alles Sinn macht. Habe mich aber dann doch für einen Start entschieden, mal schauen, was passiert. Das Schwimmen war okay, als 3. kam ich aus dem Wasser, konnte einen Konkurrenten überwechseln und somit auf Position 2 liegend auf die Radstrecke gehen. Die ersten 35km liefen super, allerdings hatte ich Probleme, Wiegetritt zu fahren. Ab Kilometer 50 konnte ich überhaupt keinen Wiegetritt mehr fahren, jedes Mal bekam ich Krämpfe in beiden Oberschenkeln. Letztendlich musste ich die restliche Strecke im Sitzen fahren, das ging aber dann doch recht gut. Als 6. bin ich auf die Laufstrecke gewechselt, hier musste ich in der 1. Runde erstmal versuchen, meine krampfgeplagte Muskulatur soweit wie möglich zu „lockern“. Das gelang leider nur mäßig, somit bin ich den kompletten Halbmarathon immer unter Schmerzen in den Oberschenkeln gelaufen“, so Michaels Rennbericht.

Das vorab definierte Ziel, Top 3 in seiner Altersklasse, gelang leider nicht. „Letztendlich habe ich mit Platz 9 mein angestrebtes Ziel klar verpasst, es haben mir acht Minuten gefehlt. Mehr war aber einfach nicht drin und trotz eines leichten Infektes kann ich zufrieden sein. Als Trostpflaster habe ich mir dann doch ein WM Ticket für den 70.3 Zell am See 2015 spendiert. Somit ist der Saisonhöhepunkt 2015 schon klar definiert – und das Ziel auch: Top 3!!!“

Sparkassen Finanzgruppe IRONMAN 70.3 European Championship (1,9-90-21,1)

NameZeitAKPlatz
133Michael Böhler04:50:11 (00:26:22/00:03:11/02:43:37/00:01:21/01:35:40) 45-499

 

Staffelrennen

In einer Frauenstaffel mit zwei früheren Vereinskolleginnen war Nicole Ensminger am Start des 70.3-Rennens in Wiesbaden, konnte erneut einen Podestplatz erkämpfen und wurde Vize-Europameisterin mit dem Team!